Ausschreibung der Promotionsstipendien

Im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) eingerichteten Promotionskollegs Rechtspopulismus und exkludierende Solidarität an der Eberhard Karls Universität Tübingen sind zum Juli 2018 acht Promotionsstipendien zu vergeben. 

In dem von der Hans-Böckler-Stiftung an der Universität Tübingen eingerichteten Promotionskolleg werden die sich im Rechtspopulismus ausdrückenden, von dieser Seite aber auch vorangetriebenen exkludierenden Solidaritäten in verschiedenen Bereichen der Sozialpolitik (u.a. soziale Sicherungssysteme, öffentliche Infrastruktur, Migration und Arbeitsmärkte, Geschlecht und Familie) erforscht. Darüber hinaus wird der politische Widerstand gegen den Rechtspopulismus und die sich darin formierenden, der exkludierenden Solidarität widerstreitenden Solidaritäten untersucht. Vorgesehene Themenschwerpunkte des Kollegs sind:

  1. Rechtspopulistische Sozialpolitik und Sozialstaatskritik,
  2. Zeitgeschichte rechtspopulistischer und rechtsextremer Sozialpolitik,
  3. Normative Argumentationsmuster rechtspopulistischer Sozialpolitik,
  4. Exkludierende Solidarität in medialen Öffentlichkeiten,
  5. Solidaritätsabhängigkeit staatlicher Sozialpolitik.

Promovierende erhalten derzeit einer Förderung in Höhe von 1.450 € (umfasst 1.350 € Grundstipendium, 100 € Forschungskostenpauschale). Zusätzlich können bis zu 100 € Krankenkassenzuschuss und ggf. Familienzulagen gezahlt werden. Die Laufzeit der Stipendien beträgt max. drei Jahre. Für Stipendiat*innen stehen Arbeitsplätze an der

Universität Tübingen zur Verfügung. Eine verbindliche Präsenz in Tübingen wird über die gesamte Zeit der Promotion erwartet.