Postdemokratie, Rente und Rechtspopulismus. Wie sollten sich Gewerkschafter*innen zu rechtpopulistischer Rentenpolitik verhalten?

Vor allem der rechtsextreme „Flügel“ in der AFD scheint vermehrt die „soziale Frage“ aufgreifen zu wollen. Beim Thema Rente übernimmt er dafür sogar die linke Kritik an einer neoliberalen Demografiepanik. Inwieweit hat eine ebenfalls populistische „Metapolitik des Kapitals“ (z.B. beim Thema Rente) die Widerstandskräfte der Demokratie geschwächt und durch ihre Etablierung scheinbar politik- und alternativloser Zustände ein Aufmarschgebiet für Rechtspopulist*innen geschaffen? Diese versprechen, die zunehmend zu Tage tretenden Probleme der neoliberalen Zustände (z.B. drohende Altersarmut) mit einem noch stärker antidemokratischen, exkludierenden und autoritären „Zurück in die Zukunft“ aufzuheben. Wie sollten sich Gewerkschafter*innen zu solch einer rechtpopulistischen Rentenpolitik und ihrem neoliberalen Entstehungskontext verhalten?

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